Sollte dies also nicht der Fall sein, sei wiederum der Gedanken zugelassen, daß Gesundheit vielleicht doch nicht nur von Art, Qualität oder Menge der Nahrung abhängig ist.
Tatsächlich ist dieser Gedanke geeignet, die ganze Rohkostideologie in´s Wanken zu bringen und damit erübrigt sich die mühsame Auflistung der vielen Unstimmigkeiten in den Ausführungen der Rohköstler bzw. BARF´ler.
Wenn nämlich körperliche Krankheitssymptome nicht mehr als materielle Entgleisung auf Grund von Mangel oder Übermaß einzelner Nahrungsbestandteile verstanden wird, sondern als folgerichtiges Geschehen im Rahmen des persönlichen Lebens eines Individuums, dann sind zum Beispiel auch sämtliche auf direkten oder indirekten, eine Tierseele ignorierenden, Tierversuchen beruhenden Aussagen zu Stoffwechsel und Physiologie der verschiedenen Tierarten (auch aus der pro BARF Argumentation), schlagartig nicht mehr haltbar und müssen in einen neuen Licht gesehen und beurteilt werden.
Das auch die muskelbepackten kräftigen und mit einem beeindruckenden Gebiß ausgestatteten Gorillas sich überwiegend blätterkauend erhalten, kann man unter anderem auf www.janegoodall.de erfahren.
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