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Ansichten einer Tierheilpraxis über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit von Hunden

Für uns ist klar, es haben weder das vielbeschworene "glänzende Fell" noch das "strahlende Gebiß" oder der "kraftvolle Gang" etwas wesentliches mit pflanzlich/tierischer Nahrung zu tun, sondern die Gesundheit hängt von Alter und Lebensumständen ab bzw. davon wie letztere empfunden werden.


Der von der Werbung gerne bemühte Mythus, Hundezähne bräuchten zur mechanischen Reinigung täglich etwas furchtbar hartes zum Beißen, ist eine reine Legende!
Die immer noch lebendigen Knochen eines frisch geschlagenen Beutetieres entsprechender Größe, können von einem kräftigen Raubtiergebiß problemlos zerkaut werden.
Die an der Luft alt und hart gewordenen Knochen von länger verstorbenen Leichen werden bestenfalls aus Langeweile, eher jedoch aus Gründen des Hungers abgenagt, gehören also im Normalfall nur in Ausnahmefällen zum Speiseplan eines Raubtieres welches sich in der Regel ja durch Jagd ernährt und gerade die von Hunden am wahrscheinlichsten geschlagenen Beutetiere sind ja eher kleiner als er.

8 Vegetarier aus einer Tierheilpraxis


8 Tierschutz-Hunde,
die seit Anfang 2006 vegetarisch ernährt werden.

Und welcher Hundehalter hat nicht schon den Wiederspruch zwischen einem neuen, festen „Kauknochen“ aus getrockneter Tierhaut und dem zerkauten Produkt bemerkt welches in diesem schmierig, matschigen Zustand wohl eher ein Fall für Bakterienängste ist.

Bis wir den Irrtum bemerkten, haben natürlich auch wir unser Brot sowie die selbstgebackenen Hundekekse mit hohem Energieaufwand steinhart getrocknet und uns anschließend über unsere uneinsichtigen Vierbeiner beklagt, die entgegen aller zahnhygienischen Argumente keinen rechten Spaß an der Sache fanden, und was als zu hart befunden, folgerichtiger und intelligenter Weise zukünftig als ungenießbar vermieden.

Letztlich sollte man sich auch einmal klar machen, daß Krankheit wohl zum Leben gehört und infolgedessen nicht ganz sinnlos sein kann. Hier möchten wir ausdrücklich auch jene Beschwerden mit einschließen die von der heutigen Medizin der Industrienationen nicht verstanden und infolgedessen richtiggehend verteufelt werden.

Ein Hundehalter der die seelischen Belange seines Tieres nicht wahrnimmt, hat mit den dadurch ausgelösten Symptomen seines Tieres zu tun, da mag er füttern was er will.
Er kann seinem Tier täglich Kauknochen anbieten, auf eine Zahnerkrankung hat das etwa so viel Einfluß, wie das Zähneputzen, welches jetzt immer öfter irregeleiteter Weise empfohlen wird, nämlich gar keinen.

Wir sind uns natürlich der Tatsache bewußt, daß mit dem bisher Ausgeführten nicht jeder Tierhalter übereinstimmen wird, ist doch das Thema Ernährung auch im täglichen Denken der meisten Menschen mit allerwichtigsten Einflüssen auf die Gesundheit verbunden.

Schließlich weiß doch jeder, daß man sich "gesund ernähren" soll!

Nach unserer Auslegung bedeutet dies vor allem erst einmal, nichts unmittelbar Schädliches (Ungenießbares oder Giftiges) zu verzehren, bzw. zu verfüttern.
Denn, im Gegensatz zu irgendwelchen vermeintlich schleichenden Schädigungen, läßt sich eine unmittelbare Vergiftungserscheinung nicht so leicht ignorieren oder falsch interpretieren.

Wenn es also einen wirklichen Grund für uns gibt, eine rein pflanzliche Ernährung zu bevorzugen sowie zu empfehlen, dann liegt er in dem grundsätzlichen "Recht auf Leben" der von uns Verfütterten, (Gefressenen), welches wir ja ganz selbstverständlich auch für uns in Anspruch nehmen.

Lesen Sie mehr "aus der Tierheilpraxis Monheim":




Hinweis: Wir möchten darauf hinweisen, dass Meinungen einzelner Autoren nicht unbedingt die Meinung von bio-tierkost.de widerspiegelt.

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