Milbenabwehr für Katzen (natürlich, keine Chemie)

Räudemilben


Bei fleischfressenden Raubtieren, auch Katzen kommen Räudemilben am häufigsten vor. Sie verursachen hartnäckige Hauterkrankungen, ähnlich der Krätze beim Menschen. Erste Anzeichen sind Schuppen- und Borkenbildung und ein starker Juckreiz. Befallen werden häufig vernachlässigte Katzen. Bei einem Verdacht auf das Vorhandensein von Räudemilben ist der Tierarzt aufzusuchen. Es erfolgt dann meist eine mehrmalige Gabe von insektizidhaltigen Mitteln und Medikamenten zur Stärkung der körpereigenen Abwehr.

 

Raubmilben


Raubmilben sind ohne einen Wirt maximal zwei Wochen lebensfähig. Sie ernähren sich von Hautschuppen und Gewebeflüssigkeit. Bei einem Befall durch Raubmilben treten räudeartige Symptome auf. Es kommt zu massiven Hautveränderungen, vor allem am Kopf und Rücken. Daneben erfolgt aber auch eine hochgradige Schuppenbildung. Erste Anzeichen ist das Auftreten einer borkigen und schuppigen Haut, fettiges Fell verbunden mit einem verstärktem Juckreiz, hauptsächlich nachts und in warmer Umgebung.Ältere Tiere können mitunter keinerlei Symptome zeigen. Eine Verbreitung erfolgt durch Kontakt mit den Trägertieren und durch kontaminierte Pflegegeräte wie Bürsten und Kämme. Raubmilben können ebenfalls Menschen befallen. Hier treten dann rote Erhebungen auf der Haut auf. Es kann auch zu einer Blasen- und Krustenbildung kommen. Die Behandlung von betroffenen Tieren gehört in die Hand eines Tierarztes.

 

Herbstgrasmilben


Hauptsächlich in der warmen Jahreszeit können frei laufende Katzen mit den Herbstgrasmilben in Kontakt kommen. Diese beißen hauptsächlich in die Vorderpfoten, aber auch an der Brust können sich Kratzstellen befinden. Bei einer genauen Beobachtung kann man auf der Haut kleine orangefarbene Pünktchen erkennen. Dabei handelt es sich um die genannten Herbstgrasmilben. Für die Behandlung sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Milben bei Katzen

Ohrmilben


Hier werden ausschließlich die Ohren befallen. Die Milben dringen in den äußeren Gehörgang bzw. in die innere Ohrmuschel ein. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautzellen und der Lymphflüssigkeit aus dem Gehörgang. Die Ohrmilben können nur wenige Tage ohne Wirt überleben. Bei einem Befall kommt es zu Hautveränderungen verbunden mit einem starken Juckreiz. In diesem Fall sollte ein Besuch beim Tierarzt erfolgen.

 

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