Natürliche Pflege von Haut & Fell für Katzen
Natürliche Zeckenabwehr für Katzen (keine Chemie)

Pflege bei Katzen

Normalerweise besorgt eine gesunde Katze ihre Körperpflege mit einer besonderen Hingabe selber. Sie verbringen fast ein Drittel ihres Wachseins mit dem „Putzen“. Mit ihrer rauen Zunge, einem dicht an dicht mit feinen Hornstacheln besetzten Organ, wird jede erreichbare Stelle des Körpers geputzt. Daneben sind die Vorderpfoten und die Zähne weitere wichtige Reinigungsinstrumente. So wird das Fell nicht nur gesäubert, sondern bleibt auch weich und glänzend und es werden abgestorbene Haare, lose Hautschuppen, Fremdkörper und Parasiten entfernt. Weiterhin wird die Muskulatur belebt und das Wachstum und der Blutkreislauf gefördert. Ebenfalls hat die Fellpflege einen ernährungsspezifischen Wert. Sie liefert Vitamin D, das dann unter Sonneneinwirkung synthetisiert wird. Der Speichel hat bei hohen Außentemperaturen die gleiche Funktion wie Schweiß. Er dient zur Regulierung der Körpertemperatur durch Verdunstung. Die beim Putzen entfernten und abgestorbenen Haare und Schmutzteile, werden von der Katze verschluckt. Entweder wandern sie dann durch den Verdauungskanal und werden so durch den Kot ausgeschieden oder es kommt zum Herauswürgen des „Gewölles“. 


Eine gesunde Katze sieht immer sauber und gepflegt aus. Tier mit stumpfen oder struppigen Fell und verschmutzten Körper sind in der Regel meist krank. Wie bereits schon ausgeführt, pflegt eine Katze ihr Fell normalerweise selbst. Es kann allerdings zu Problemen bei langhaarigen Katzen kommen.Sie schaffen mitunter die Pflege nicht allein. Auch bei alten Tieren lässt die Geschmeidigkeit nach und sie können der Pflege selbst nicht nachkommen. Kämmen und Bürsten tut in jedem Fell gut und beugt Verklebungen und Verfilzungen vor. Die Häufigkeit des Bürstens und Kämmens hängt von der Länge und Dichte des Fells, der Rasse und auch der Jahreszeit ab. Die Pflegeinstrumente sollten weich und solide sein. Bei einer Verfilzung des Haarkleides kann man dann in der Regel das Tier nur noch scheren. Langhaarkatzen sollten täglich und Kurzhaarkatzen ein- bis zweimal in der Woche gebürstet werden. Daneben kann so auch eine Untersuchung der Ohren, Augen, Krallen und Zähne erfolgen. Bei stumpfen Fell kann ein Fettzusatz in Form von Butter, Sahne oder Schmalz wahre Wunder bewirken. 


Haarlose Stellen sind meist ein Hinweis auf einen ansteckenden Hautpilzbefall. Hier helfen dann spezielle Fell- und Hautpflegemittel, in Form von Shampoos und Tinkturen.

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