Smarte Mittel zum Zweck – die Hausapotheke für Katzen
Sie kennen das sicher aus eigener, menschlicher Erfahrung: Wenn’s in der Schulter spannt, dann rennt man nicht gleich los zum Onkel Doktor, sondern probiert es erst mal mit der bewährten Creme, die da noch im Arzneischrank liegt und einem schon das eine oder andere Mal geholfen hat. Und wenn’s im Hals kratzt – da hat man doch jenen famosen Hustensaft, den auch die gesamte Verwandtschaft sich in solchen Fällen einträufelt.
Genau solche Mittel gibt’s auch für Katzen. Sie können einen Floh verschrecken, die Milben dazu veranlassen, abzulassen von ihrem schändlichen Tun. Sie können ein Vitamin ergänzen, einen Mineralstoff, an dem, saisonal bedingt, vielleicht gerade Engpass herrscht. Und sie bringen die Gesamtkonstitution voran, sorgen für dichtes glänzendes Fell und jede Menge Wohlbefinden beim lieben Tier.
Überhaupt ist das so eine Sache mit dem Fell. Offenbar dient es Indikator für die Gesundheit. Ein stumpfes Haarkleid mit womöglich kahlen Stellen lässt darauf schließen, dass unserem Tier etwas fehlt, und zwar durchaus wörtlich. Erhält es diesen Stoff dann, lässt sich oft beobachten, wie das Fell sich sehr schnell regeneriert. Ein Indiz dafür, auch das korrekte Mittel verabreicht zu haben, kann seine freudige Akzeptanz beim Tier sein. Nicht selten wird also dem unscheinbaren Vitamin-Cocktail die bevorzugte Aufmerksamkeit zuteil, selbst wenn zugleich das begehrte Futter im Napf wartet.